Es ist alles so wie immer, nur jetzt habe ich eine Ausrede: Ich fühle mich wie nach der Wahl, als hätte ich meine Stimme abgegeben. Wie auch immer, sie ist fast weg. Sprachlosigkeit ist aber auch keine Alternative! Gehört überwunden, das! Arbeite ich dran. Mach mit! Überwinde Sprachlosigkeit! Stopfe Sommerlöcher akustisch! So du kannst…

Liebe Grüße und so
Andersen

“Take five for Europe”

Download Bevor ich es vergesse Nr. 28

 

Mutters Hände für meine Mutter zum 70.
(Text: Kurt Tucholsky, Musik: Andersen Storm)

Download Bevor ich es vergesse Nr. 27

 

Lenamanie am Tag 1 nach Oslo/Lena mit Andrea und Alexander am Rande einer Jugendkonferenz in Hamburg

Download Bevor ich es vergesse Nr. 26

 

Die Stadt ist in Gefahr – ach was – das Land, das ganze Land! Wenn du heut das Haus verläßt, mach erst einen Geistertest!

Andersen_Storm-Wenn_du.mp3

 

Die Geschichte der Untoten ist eine Geschichte voller Missverständnisse
(Mein Text zur “Schmalz und Marmelade”-Lese “Widergänger” am 11. April 2010 im Schweriner Capitol)

Download: Bevor ich es vergesse Nr. 24

 
Bunte Eier, ausgetrudelt

aboutpixel.de / Blaue Versuchung © rosimerlin

Informationssucht – keine Zeit für Podcasts.

Download: Bevor ich es vergesse Nr. 23

 

“Alles oder Nichts oder wieder nur Internet oder was?”

Download: Bevor ich es vergesse Nr. 22

 

Möglicherweise Deutschland. (as/www.bevorichesvergesse.de) – Sprecher von Gewerkschaften,  Interessenverbänden und Firmen des nachrichtenproduzierenden Gewerbes begrüßten den möglichen Vorstoß der Contentindustrie, demnächst ganz auf spekulierende, nachrichtenähnliche Beiträge ohne Substanz zu verzichten. Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen im Umfeld des Beraternetzwerkes der Bundesregierung verlautete, hatten sich darauf in der vergangegen Woche Vertreter der Presse, des Rundfunkes und führender Internetmedien mit sogenanntem „nachrichtenähnlichen Content“ geeinigt. Journalisten waren zu den Gesprächen aus strukturellen Gründen nicht zugelassen worden. Eine dabei formulierte Selbstverpflichtung der Verlage und Anstalten mit dem Titel „Nur noch die Wahrheit – Es hat sich ausmanipuliert“ kam aber möglicherweise noch nicht zur Unterzeichnung.

17.01.2010

Betrug im Schnee:

Wer Fegen nur faket, also gefaketes Fegen anstelle gefegtem Fegen anbietet, ist ein Falschfeger, Fakefeger oder Fegfaker!

“Verlabern oder verzwitschern?” oder “Podcastfeedback knallt”

Download: Bevor ich es vergesse Nr. 21

 

Liebes Internet,

du bist mir schon eines, dich so zu verändern mit den Jahren! Du warst mal innovativ und kreativ und kommunikativ und revolutionär, so technisch gesehen, und gabst zu den allerbesten Hoffnungen Anlass.

Reiß dich doch dieses Jahr einfach mal zusammen und mach mal halblang. Mehr so retro, verstehst du?! Weniger Marketing, deutlich weniger Marketing wünsch ich mir, jedenfalls in deinen Journalismus-, Politikerprofilierungs- und Beratersektoren. Oder mach eine Bezahlabteilung dafür auf, die man einfach ignorieren kann. Da können sie sich alle gegenseitig referenzieren und sich ihren Holzmedien-/Newblogger-Profilierungsmüllberg, mit oder ohne neues Buch, gegenseitig vor die Türe kippen.

Lies bitte richtig, liebes Internet, ich will nicht weniger Journalismus lesen/sehen/hören/interaktivieren, sondern weniger über denselben. Danke.

Räume bitte auch mal in den Social Media auf. Da ist doch weniger mehr, oder? Also ich meine jetzt nicht weniger Angebote – im Gegenteil. Meinetwegen deutlich mehr Systeme, damit man nicht überall dabei sein muss, um mit “seinen Leuten” in Kontakt zu bleiben. Das klingt wie ein Widerspruch, muss aber keiner sein. Irgendeine technische Lösung wird sich da ja wohl finden lassen. Ein Profil, in dem nur von mir zugelassenen Kontakte einzelne zu- und abwählbare Informationen einsehen und/oder bearbeiten können, das jedoch nach außen hin kontaktierbar und referenzierbar ist, reicht mir da vollkommen aus. Aber bitte nicht nur einen Anbieter, tausende bitte, konkurrierende, die kein Interesse daran haben, sich die Daten gegenseitig zuzuspielen oder zu verkaufen.

Und dann, liebes Internet, mach was in Sachen Medienkompetenz für Bedürftige, also Kinder, Jugendliche, ältere Bürger, Studenten, Behörden und Politiker. Sie alle bedürfen deiner, ob sie es wissen, sich für kompetent halten, irgendwas darin machen, was sie für hip halten oder nicht – rette sie vor der digitalen Schere und rette uns vor ihren Internet-Greueltaten im Web und in der “realen” Welt, die auch 2010 kein rechtfreier Raum werden sollte, bitteschön.

Mit diesen Wünschen, liebes Internet, überfordere ich dich, ich weiß. Mach also, was du kannst, so gut es eben geht. Ich versuch das ja auch ;-) Ich setze meine Hoffnungen in dich, als Medium für Kreativität und Kommunikation, ein bisschen Homeshopping und gute und schnelle Information.

Lass uns einfach wieder mal ein gutes Jahr haben, du, liebes Internet.

Dein Andersen
02.01.2010

Neuer Trend aus den USA: “Die Weihnachtsmann-Diät”

Download: Bevor ich es vergesse Nr. 20

 

“Drei Weihnachtsmanngedichte” von Andersen Storm

Bevor ich es vergesse Nr. 19

 

In diesem Jahr noch rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest:

Auch ein Weihnachtslied (by-nc-nd Andersen Storm, 2009)

Download “Bevor ich es vergesse Nr. 18″ – Auch ein Weihnachtslied

 

oder: Reißerische Überschriften und so gut wie nichts dahinter

Top 3) Gehe auf den Weihnachtsmarkt und teste dich durch bis zu einem leckeren Glühwein. Ultimativ der lustigste Weg (zwischendurch mal).

Top 2) Öffne die Flasche Bio-Glühwein-Getränk, gieße ein Glas voll und erwärme es in der Mikrowelle bei 600 Watt etwa 2 Minuten. Ultimativ der schnellste Weg.

Top 1) …aber das ist viel zu anstrengend und aufwendig. Ultimativ der anstrengendste und aufwendigste Weg, einen Glühwein zu genießen.

1.    Ich liebe Dich
2.    noch schnell einen Kuss von mir.
3.    Liebe Grüße.
4.    Ich mag dich!
5.    Ich hab noch eine Überraschung für dich.
6.    ich kann dich nicht vergessen…
7.   Vielen Dank!
8.    Ich hab keine Lust mehr.
9.    Herzlich Willkommen!
10. Du fehlst mir.

Ausprobieren

9.11.2009

Ohne Titel (1986)

ICH HABE ES SATT auf ein Morgen zu warten!

Das Morgen ist aus objektiven Gründen zur Zeit

NICHT realisierbar.

ERSATZ: Das Heute.

Hochwertige Surrogate.

Schnee von gestern.

Man, ich brauche es jetzt, DAS MORGEN.

Ich habe nicht die Zeit SEKUNDEN zu leben,

tausend Tage kleine Schritte zu gehen.

ICH HABE ES SATT ZU GEHEN!

Ich will SPRINGEN!

Verdammter Meniskus!

(1986)

Eine Oma (hier liebevoll für Seniorin) beschwert sich an der Kasse darüber, dass es nirgendwo Kaffeelöffel geben würde. Das wäre lächerlich. “In der Tat”, denke ich, “das wäre lächerlich, aber lokal irgendwie passend, Ostpaket halt.” “Wieso?”, fragt der Verkäufer, “Wir haben doch Löffel!”, und einen junge (zu junge) Frau ruft der Oma (hier liebevoll für Dame älteren Jahrgangs) vom anderen Ende des Ladens zu, es gäbe dort einen Sechserpack Kaffeelöffel.

Ich kann sehen, das läuft verkehrt, denn die junge (zu junge) Dame zeigt dabei auf ein, zugegbener Maßen, Sechserpack Eierlöffel. Aber, dass weiß man als gereifter Mensch (hier liebevoll für alt), Eierlöffel sind keine Kaffeelöffel. Und Plaste war nicht das DDR-Silber. Das war Aluminium. Plastelöffel, vormals Keramiklöffel, glaube ich mich zu erinnern, obwohl ich da nicht immer ins richtige Fach greife, wie man zuletzt beim Broccoli sehen konnte, aber das ist eine andere Geschichte, besagte Löffel jedenfalls wurden zum Kocheiverzehr benötigt, da Silber angelaufen wäre. Alu nicht, aber das wussten wir damals nicht und glaubten, es gäbe ein ungeschriebenes Gesetz, dass man gekochte Eier eben mit Plastelöffeln (DDR) oder Plastiklöffeln (BRD) zu essen hätte.

Als nun aber die Oma (hier liebevoll für ältere Dame mit Gehschwierigkeiten) hört, sie solle sechs Kaffeelöffel kaufen, ruft sie entrüstet: „Sechs Stück? So alte werde ich nun nicht mehr, dass ich die alle aufbrauche!“, schlurft aber dennoch ans andere Ende des Ostens im Paket (hier liebevoll für Ladengeschäft). „Das sind doch keine Kaffeelöffel!“, ruft sie erbost, „Das sind“ – sie wissen es bereits – „Eierlöffel!“.

„Darüber“, kann ich nun helfend eingreifen und das Missverständnis aufklären. „Die Kaffeelöffel hängen darüber.“ Ich rausche ins andere Eck und reiche ihr einen Kaffeelöffel herunter. „DAS sind Kaffeelöffel“ freut sich die Oma. „Das sind keine Kaffeelöffel“, weiß nun der Verkäufer, „das sind Meßbecher.“ Aber auch da kann ich als Küchenhelfersammler helfen (nur unter uns, sie glauben ja gar nicht was es für herrliche, nutzlose, kleine, teure Geräte und Hilfsmittel für die Küche gibt, nun meine Familie weiß das, obwohl es ihr durchaus…, aber lassen wir das). „Was halten Sie von Kaffeemesslöffel?“ Das wird akzeptiert und alle sind es zufrieden.

„Wie jetzt“, frage ich den Verkäufer verwirrt als ich meine Einkäufe abrechnen darf, „das soll die Verpackung für einen Ostprodukte-Satz sein? Ich hatte wenigstens mit einem Selastiknetz gerechnet!“ Die hängen zum Glück direkt neben der Kasse. (Du weißt nicht was ein Selastiknetz ist? Ostpaket, sag ich da nur ;-)

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